Schreibtipp #10: Braindumping.

Oft bleibt die Kreativität aus, besonders dann, wenn man sie am dringendsten braucht. Es gibt aber mehrere Methoden, um sie wieder fließen zu lassen, unter anderem das Braindumping, welches auch gegen Schreibblockaden helfen soll. Braindumping ist grundsätzlich ähnlich wie Brainstorming, also einfach alles aufschreiben, was einem gerade durch den Kopf geht. Der einzige Unterschied jedoch ist, dass Braindumping am Morgen stattfinden soll, ansonsten wäre  es nicht viel anders als das Tagebuchschreiben. Wenn man noch schläfrig ist und die Gedanken ebenfalls träge- in einem solchem Moment alles von der Leber weg zu schreiben tut gut und man ist meistens auch am … Schreibtipp #10: Braindumping. weiterlesen

Vom Bühnen-Bilden und Szenen-Wechseln. Oder: Wie Schreiben und Reisen zusammenhängen.

Zugegeben, es ist frustrierend Texte mehrmals zu schreiben. Aber manchmal muss es wohl sein. Die ursprüngliche Version dieses Textes war sehr rational. Da ging es um Praktisches; um Vorteile und Schwierigkeiten. Aber in der Gefühlstrunkenheit einer normalen Frühsommernacht bleibt mir wenig, bis auf meine absolute und ungehemmte Ehrlichkeit. Diese Ehrlichkeit kenne ich nicht gut. Ich schreibe mich gerne aus Orten heraus und in Gedanken hinein. Da Schreiben ist quasi mein Fluchtweg in die Fantasiewelt, die ich vor ein paar Jahren noch durch das bloße Schließen meiner Augen erreichen konnte. Ein halbes Jahr in England macht mich nicht ehrlicher. Tief durchdachte … Vom Bühnen-Bilden und Szenen-Wechseln. Oder: Wie Schreiben und Reisen zusammenhängen. weiterlesen

Victor Hugo und was von ihm bleibt

Hallo, liebe Bloggerfreunde! (Zu) lang ist’s her, als wir uns das letzte Mal aufgerafft haben, um mit der Welt unsere Beiträge zu teilen, doch jetzt rutschen wir hoffentlich wieder in die regelmäßige-Post-Phase hinein. Außerdem flauen gerade die letzten Tests, Schularbeiten etc. ab, somit könnt ihr spätestens im Juni wieder voll und ganz mit uns rechnen. Mein letzter Beitrag war über meine Zeit in Frankreich und in diesem geht es um einen Landsmann, nämlich *trommelwirbel* Victor Hugo. Richtig, den Schriftsteller. Was wären wir für ein Literaturblog, wenn wir ihn nicht anlässlich seines gestrigen 132. Todestag erwähnen würden?   Deshalb:   3 … Victor Hugo und was von ihm bleibt weiterlesen

Bonjour, Nantes! (Part 2)

Ein kleiner Einblick in die Welt Frankreichs aus der Sicht einer Sechzehnjährigen Ich saß in der Schule „Perverie Sacré Coeur“ und fühlte mich wie in einer amerikanischen Highschool. Die Spinde waren draußen und hier lungern die Jugendlichen herum, jedenfalls bevor der Unterricht anfing. Und der fand dann in Räumen statt, in welchen Schüler nicht länger als eine Stunde (oder zwei) blieben. Essen gab‘s um 12, somit hatte man praktisch vier Stunden, dafür umso intensiver und noch Nachmittagsunterricht. Natürlich existierten  auch (wie in Österreich) die altbekannten Cliquen, wobei jede ein Eigenleben führt, indem Fall bleibt die Jugend doch überall gleich. Somit … Bonjour, Nantes! (Part 2) weiterlesen

Bonjour, la Baule!

Ein kleiner Einblick in die Welt Frankreichs aus der Sicht einer Sechzehnjährigen Wer würde nicht gerne einmal für ein Wochenende ans Meer fahren, die Beine ins Meer strecken und den Sand unter den Füßen spüren? Wir hatten dieses Glück in unserer Sprachreise und Glück hatten wir auch mit dem Wetter- zumindest bis Sonntag. La Baule ist bekannt für seine Touristen, unter anderem auch die Pariser, die gerne am Wochenende hierher fahren, und für den Strand, welcher einer der längsten Eu ropas ist Ich sah zum ersten Mal den Atlantik… mag sein, dass meine Imagination mit mir spielt, aber er kam … Bonjour, la Baule! weiterlesen

Bonjour, Nantes! (Part 1)

Ein kleiner Einblick in die Welt Frankreichs aus der Sicht einer Sechzehnjährigen Uff. Drei Stunden im Zug nach Nantes und es kam mir vor wie eine… „Was heißt eigentlich  ‚schwer‘ auf Französisch?“ „Loir.“ Und genau das war er, mein Koffer, und er kam mir sogar noch schwerer vor als vor Paris. Die Treppen, von denen es am Bahnhof in Nantes einige gab, kamen daher ein wenig ungünstig… Ich nahm sie dennoch in Angriff, auf den Lift zu warten hätte eine Ewigkeit gedauert. Ich war gerade ziemlich bei der Hälfte der Stiegen, als mir (schon wieder!) jemand beim Koffer-tragen half. „Merci… … Bonjour, Nantes! (Part 1) weiterlesen

Bonjour, Paris!

  Ein kleiner Einblick in die Welt Frankreichs aus der Sicht einer Sechzehnjährigen Ich hab das Fliegen wirklich vermisst. Ich bin seit vier Jahren nicht mehr geflogen und auch wenn es diesmal nur für knapp zwei Stunden war, habe ich es genossen. Hab mich nicht von der Tatsache stören lassen, dass meine Beine in ihrer Bewegungsfreiheit dezent eingeschränkt waren oder dass der polnische Mann neben mir einen Chihuahua im Handgepäck hatte, hab mich auch ganz brav angeschnallt, als wir (endlich) in CDG gelandet sind. Da waren wir also. Mit „wir“ meine ich die Schüler, die sich für eine zweiwöchige Frankreichreise … Bonjour, Paris! weiterlesen

10 Schritte zum perfekten Text.

Hallo und herzlich Willkommen! Schenkt man dem Internet Glauben, gibt es eine Frage, die die Welt alle momentanen und zukünftigen Schriftsteller und -innen mehr beschäftigt als alles andere: Wie verfasse ich den perfekten Text? Wie punktet man beim Publikum? 1. Erwähne, dass du einer Minderheit angehörst. So beweist du nicht nur deine Sympathie, sondern zeigst auch, dass du Welt kennst und Kummer und Sorgen erfahren hast. Außerdem ist es absofort politisch inkorrekt, deinen Text zu kritisieren. 2. Mache dich jetzt über eine andere, weniger bemittleidenswerte Minderheit lustig. Veganer, zum Beispiel. Oder Lehrer. Oder Konservative. Oder deinen Nachbarn, der sich jede … 10 Schritte zum perfekten Text. weiterlesen

Weltfrauentag

Heute, 8. März 2017, ist Weltfrauentag. Heute, vor mehr als 100 Jahren, gingen Frauen auf die Straße, um für sich zu kämpfen. Für ihr Wahlrecht, für die Emanzipation der Arbeiterinnen, für Gleichberechtigung. Ich persönlich finde, es hat sich viel verändert. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert wurde in Österreich das Wahlrecht für Frauen etabliert, in der zweiten Hälfte gab es die erste weibliche Sozialministerin, Abtreibung bis zum dritten Monat wurde straffrei, durch die Familienrechtsreform dürfen nun Frauen ohne Einwilligung ihres Mannes arbeiten gehen, über den Wohnsitz mitentscheiden und den Familiennamen aussuchen, eine Sozialreform für Mütter wurde eingesetzt, Vergewaltigung oder … Weltfrauentag weiterlesen

„Heast voll leiwand!“ – Jugend über Jugendsprache.

Irgendwie ist es ja so, dass sich ein jeder Mensch seine eigene Sprache zusammenbastelt. Weil einem der Dschungel der Grammatik und das weite Meer des deutschen Wortschatz‘ ja auch Einiges an Freiraum bietet. Und weil Sprache zur Idendität gehört. Man stelle sich nur vor, jemand würde den eigenen Gebrauch eines Wortes kritisieren. Mit einem „das klingt ja komisch“ oder einem „das kann man doch so nicht sagen“, zum Beispiel. Da begeben wir uns doch in die Defensive: „So rede ich immer.“ Dieser letzte Satz zeigt allerdings noch etwas ganz Anderes: Sprache ist Tradition. Sprache ist Teil unseres Geschichts-Verständnis‘. Worte gehören zu … „Heast voll leiwand!“ – Jugend über Jugendsprache. weiterlesen