Schreibtipp #5: Ist weniger mehr?

Adrenalinkicks, Abenteuer, bis hin zur Apokalypse – wir alle suchen das Atemberaubende, lassen unsere Helden gerne von Klippen springen und Monster bezwingen, sich auf den ersten Blick verlieben, wilde Partys feiern und dabei versehentlich ihren Mörder einladen. Weil es uns aufweckt. Weil es uns hinaus holt, aus dem Alltag und hinein zieht in eine neue, unbekannte, Action-geladene Welt, weil wir mittags am Strand oder abends auf der Couch nunmal nicht nur unterhalten, sondern gespannt, gefordert und bewegt werden wollen. Als Schreiber trägt man gerne dick auf, tötet seine Charaktere ja schon unbewusst, bricht fließbandmäßig Herzen. Wir schreiben uns in alles … Schreibtipp #5: Ist weniger mehr? weiterlesen

Schreibtipp #3: Am besten, am größten, am schönsten – der Mut zum Superlativ.

Übertreibungen sind böse. Ein Grundsatz, den wir, als alltägliche Geschichtenerzähler und vom-Leben-Berichter von Anfang an gelernt haben. „Anzugeben“ ist nicht gut. Bescheideheit schickt sich. Ein Grundsatz, der auch die zeitgenössische Literatur beeinflusst, was mir besonders in Bezug auf die moderne Jugendbuchszene auffällt. Es ist ja fast unmöglich geworden, den Klappentext eines Unterhaltungsromans zu lesen ohne auf ein „Max Mustermann ist ein ganz normaler Junge“, oder „eigentlich gab es nichts Besonderes an Beate Beispiel“ zu stoßen, darüber zu stolpern. Wieso wir stolpern? Weil danach in jedem Fall ein „aber“ steht, eine Ergänzung, ein Teil-Stück einer Information, die aus Max und Beate zwei … Schreibtipp #3: Am besten, am größten, am schönsten – der Mut zum Superlativ. weiterlesen

Schreibtipp #2: Writing about your insecurities

Insecurities follow us everywhere in life. They can range from small obstacles you overcome everyday to a nightmare that haunts you your whole life. It often happens that we get insecure about the things we like to do most because of various reasons. In this case, I am often insecure about my writing. So I wrote about how insecure I am about my writing and it really helped. If you ever feel like you’re not good enough, convince yourself that you are, or get it out there somehow! Write about it! Here’s my text about my writing insecurity: Confession of … Schreibtipp #2: Writing about your insecurities weiterlesen

Schreibtipp #1: Keine Angst vor schlechten Texten.

Wir kennen es doch alle: Leere Seiten, offene und bald wieder geschlossene Word-Dokumente. Druck, etwas zu schreiben, aber kein Anfang, kein Ende, keine Idee, dafür das Wissen, dass dringend eine her muss, eine brilliante sogar, man will ja schließlich nichts Gutes, nein, man möchte etwas Ausgezeichnetes schreiben. Kugelschreiber werden auf und wieder zu geschraubt, Finger trommeln auf der Tischkante im Rhythmus des Liedes vor dem wir uns alle fürchten: „Schreibblockade, Schreibblockade.“ Witzig aber wahr, so sehr wir solche Hirnhemmungen auch hassen – meistens reden wir sie uns selber ein. Am allerliebsten natürlich, wenn der Abgabetermin für die Seminararbeit oder der … Schreibtipp #1: Keine Angst vor schlechten Texten. weiterlesen