Happy Herbstbeginn und auf eine neue Schreibsaison! 

Erheben wir die Pumpkin-Spice-Lattés. Klatschen wir mit unserne be-sock-ten Füßen und freuen wir uns sehr: Der Herbst 2017 hat heute offiziell begonnen. Natürlich, der Sommer ist an sich eine schöne – und meine liebste – Jahreszeit. Aber mein schreibendes Ich kommt nicht darum herum, sich auf die dunklen, verregneten Nachmittage mit Tee und Laptop zu freuen, in denen ich Schulisches hinfort-prokrastiniere, meinem Hund das Sitzen auf dem Sofa erlaube und mit ihm gemeinsam plane, produktiv zu sein.  Und ehrlich, wer freut sich den nicht auf die septemberlichen Oh-Sommer-Wo-Bist-Du-Texte, die Oktober-Grusel-Geschichten, die November-Nebel-Gedichte und alles, was man im Dezember schreibt, um … Happy Herbstbeginn und auf eine neue Schreibsaison!  weiterlesen

9 Arten des Mensch-Seins

Moment mal.  9 Arten des Mensch-Seins, geht das überhaupt? Wir Menschen sind alle individuell, niemand  besitzt den gleichen Fingerabdruck wie du, keine zwei Menschen sind  komplett identisch, alle sind anders. Also warum ausgerechnet 9 Mensch-Arten? Vielleicht ist dem ein oder anderem schon mal der Begriff „Enneagramm“ untergekommen oder haben das gleichnamige Buch gelesen. Das Enneagramm ein Persönlichkeitsmodell, das jeden Menschen nach seinem Verhaltensmuster benennt und in eine der neun jeweiligen Kategorien einordnet.  (Ennea =griech. Neun; gramma= das Geschriebene) Viele Wissenschaftler und Psychologen haben  geforscht und sind immer zum selben Schluss gekommen: es gibt „nur“ diese neun Typen.   Hier kurz … 9 Arten des Mensch-Seins weiterlesen

Das Fleisch der Erde

Das Fleisch der Erde steht vor dir, du legst deine Hände auf die raue Haut und spürst durch deine Finger den Pulsschlag des Herzes. Du atmest das Kohlenstoffdioxid des Baumes ein und lebst, während das Fleisch deins zum Atmen braucht. Deine Hände berühren etwas Klebriges, Blut, das von der furchigen, ledrigen Haut heruntertropft, honigfarbene Tränen. Fasst dir schulbewusst an den Hals, an welchem versteinertes Blut im Spätabendsommerlicht funkelt. Denkst an den bis zur Perfektion geschliffenen Mahagoniesstisch in deinem Speisesaal, an deine gewaltige, weitumfassende Bibliothek mit über tausend Folianten, die seit über hundert Jahren dort ruhen und schweigend auf das faulende … Das Fleisch der Erde weiterlesen

Lernzeit

Achtung: Hierbei handelt es sich um kein Gedicht! Um Lyrik vielleicht, aber keineswegs um ein Gedicht. Die alltägliche Schulzeit hat wieder begonnen und trotzdem ist sie nicht mehr das, was sie einmal war, hat sich verändert. Du hast dich verändert.Wir. Ferien sind uns zu schnell davon gelaufen sind durch unsere Finger zerronnen wie Wasser. Die Intrigen fallen erneut über uns her, falsche und echte Freundschaften werden weiter gepflegt. Manche werden neu geknüpft, dazwischen verlieren wir den Überblick über unsere wahren Freunde. Sie gehen verloren, es sei denn, wir halten sie fest. Wir werden wieder die altbekannten Menschen, legen unsere Sommerkleider … Lernzeit weiterlesen

Zukunftsmusik?

Denke nicht an die Zukunft-Lebe im Hier und Jetzt Wie oft hört man diese Worte im Alltag, in Millionen Selbsthilfebüchern, in Filmen und trotzdem werden wir ständig mit der Zukunft konfrontiert, begonnen im Bildungsbereich… „Hast du dir das gemerkt? Das brauchst du für dein Leben!“ „Kinder, das kommt zur Matura (Abitur)!“ „Wenn ihr mal Kinder habt, werdet ihr euch daran erinnern, diesen Stoff durchgenommen zu haben.“ „Das willst du studieren? Das lernt doch jede zweite Person!“ „Hoffentlich verdienst du gut, wenn du groß bist!“ „Was willst du später werden?“ „Achte bloß darauf, dass du viele Kontakte hast, für dein späteres … Zukunftsmusik? weiterlesen

Schreibtipp #5: Ist weniger mehr?

Adrenalinkicks, Abenteuer, bis hin zur Apokalypse – wir alle suchen das Atemberaubende, lassen unsere Helden gerne von Klippen springen und Monster bezwingen, sich auf den ersten Blick verlieben, wilde Partys feiern und dabei versehentlich ihren Mörder einladen. Weil es uns aufweckt. Weil es uns hinaus holt, aus dem Alltag und hinein zieht in eine neue, unbekannte, Action-geladene Welt, weil wir mittags am Strand oder abends auf der Couch nunmal nicht nur unterhalten, sondern gespannt, gefordert und bewegt werden wollen. Als Schreiber trägt man gerne dick auf, tötet seine Charaktere ja schon unbewusst, bricht fließbandmäßig Herzen. Wir schreiben uns in alles … Schreibtipp #5: Ist weniger mehr? weiterlesen

Das Kinder/Kunst-Dilemma – Wem Bilder wirklich „blunz’n“ sind.

War letztens mit Freunden im Museum. Einer der Vorzüge, im wunderschönen Wien zu wohnen, ist nämlich, dass dort allen Unter-18-Jährigen freier Eintritt in sämtliche Ausstellungen und Sammlungen garantiert ist. Damit man sich auch als Nicht-Verdiener und Zwanzig-Euro-Taschengeld-Bezieher das Kulturerlebnis leisten kann.Oder: Weil „die Jugend heute ja eh nicht mehr ins Museum geht“. Weil „Kindern die Kunst in Wirklichkeit ja blunz’n ist“ (blunz’n = wienerisch: egal). So standen wir also da, eine Gruppe von fünf Jugendlichen, hatten bereits zwei Stunden zwischen Schiele, Monet und einer Unmenge asiatischer, ständig das Foto-Verbot zu umgehen versuchender Touristen verbracht, als wir Gustav Klimts Kuss erreichten, … Das Kinder/Kunst-Dilemma – Wem Bilder wirklich „blunz’n“ sind. weiterlesen

Hüttentagebuch #3: Achtung: Alkohol-Alarm!

Ereignis des Tages: Sophie macht zum ersten Mal alleine Käseknöpfle und probiert Schnaps! Sie fand ihn grauenvoll.   Wetter ist neblig und kalt, deswegen: Sauna, lesen und schlafen! 17:00: Auch Sophie will sich hinlegen. 17:05: Anne und Renate beginnen „Wüds Wossa“ von den Seern zu singen, Britta versucht zu filmen. Es scheint nicht so recht zu funktionieren. Alkoholstand seit Ankunft: 7 Flaschen Sekt, 2 Flaschen Schnaps, ein paar Bier Alkoholstand heute: 3 Flaschen Sekt (in progress), fast eine Flasche Schnaps Sophie versucht es zu ignorieren indem sie liest. 18:20: Sie hören auf „Wüds Wossa“ zu singen, anscheinend haben sie ein … Hüttentagebuch #3: Achtung: Alkohol-Alarm! weiterlesen

Schreibtipp #4: Warum eigentlich zum Schriftsteller? -Die wichtigste Regel der Schreiber

Ja, gute Frage, warum zum Schreiber, wenn man doch einfach in einer mainstream-Firma 24/7 arbeiten und als Normal-Verdiener ein nettes Leben führen kann? Warum sich erst den Kopf zerbrechen, ob man überhaupt einen Verlag findet und warum dann damit kein Geld verdienen können, wo man so viel Zeit und Liebe in jedes Buch gesteckt hat? Es gibt tausende Autoren auf der Welt.  Man kann keine zweite JK Rowling oder kein zweiter Tolkien werden. Alle Fantasiereserven sind doch ausgeschöpft. Du bist nur eine/r von Millionen Menschen, die hoffen, mit Schreiben ihren Lebensunterhalt verdienen zu können. Also warum zum Schriftsteller, es hat … Schreibtipp #4: Warum eigentlich zum Schriftsteller? -Die wichtigste Regel der Schreiber weiterlesen