Salzburg ’17: Merchandise und Macarons.

Wer fleißig unser Instagram verfolgt, weiß, dass ein ganzes Drittel dieses Blogs – also ich – die letzten beiden Wochen im wunderschönen Salzburg verbracht hat. Für mich ist das eine 12-jährig-bewährte Familientradition in der Stadt meines Herzens, aber in Wirklichkeit ist ein Salzburger Sommer viel mehr als das.

Da gibt es nämlich schon seit 1920 die Salzburger Festspiele, die sich auf Wikipedia selbstbewusst als das „und eltweit bedeutendste Festival der klassischen Musik und darstellenden Kunst“ bezeichnen. Was Rang oder Namen hat, tritt hier auf, inszeniert, dirigiert, musiziert. 

Das klingt vielleicht nach der durchschnittlichen Zusammenrottung von Snobs und reichen Menschen. Zumindest dachten wir das in unseren frühen salzburger Jahren. Aber die Zeit ist die beste Lehrerin von allen und so wissen wir mittlerweile, dass es durchaus einfach und billig sein kann, die allerschönsten Teile des Festivals mitzuerleben. Nein, in der ersten Reihe, Parkett, sind wir dabei noch nicht gesessen. Aber neulich hat uns ein Dirigent erklärt, dass die Akkustik (also was, wie viel und wie gut du hörst) da unten sowieso nicht die Beste ist. 

Was ich euch also in den nächsten Tagen (oder Wochen) erzählen werde, sind Geschichten aus dem Salzburg-Urlaub ‚Siebzehn. Von Opern und Theatern und darüber, wie es ist, Schauspieler in Jogginghose auf der Straße zu treffen und fremde Menschen mit Dirigenten zu verwechseln. 

Um das Ganze einzuleiten gibt es heute ein kleines Wörterbuch, um die wichtigsten salzburger Wunderlichkeiten zu beschreiben:

1. Die Festspiel-Freunde

Verlangen von dir 30€ im Jahr, ab deinem 26. Geburtstag 150€. Wenn du sie ihnen tatsächlich gibst, machen sie dein Leben um einiges besser. Das beginnt schon einmal damit, dass du plötzlich alles zum „Freunde-Preis“ erwerben kannst. Außerdem kannst du ganz gratis bei Vorträgen, Interviews und Bühnenführungen dabei sein – von und mit den Menschen, die täglich auf und hinter der Bühne stehen. Außerdem gibt es bei diesen Freunde-Events jede Menge Merchandise und Macarons. 
2. Festspiel-Häuser

Das sind die Opern und Theater Salzburgs. Es gibt das „Große“, in dem recht viel Kunst hängt, das „Haus für Mozart“ in dem eine Wand von Swarovski gesponsert wurde (und dementsprechend aussieht), und die Felsenreitschule, die früher mal – Überraschung! – eine Reitschule war. In diesen dreien finden fast jeden Abend Opern und Konzerte statt. Theater gibt es drei: Das Landestheater für die schlechten Stücke, die Perner Insel (auf einer tatsächlichen echten Insel!) für die guten und die Universitäts-Aula für die „Kinderstücke“, die mich als Kind mehr traumatisiert haben als dieser Amadeus-Film in dem Mozart vergiftet wird. 
3. Die Salzach

Der Fluss, der durch Salzburg fließt, und genauso wie die Stadt selbst – oder die Festung „Hohensalzburg“ – immer noch vom vergangenen Glanz des Salzhandels erzählt. An ihrem Ufer lässt sich picknicken, spazieren gehen oder am Wochenende den Kunstmarkt besuchen. Genauso wie fast kein schönes Landschafts-Gemälde ohne Wasser auskommt, ist die Salzach der ruhige, kühle Teil(er) Salzburgs, der die Stadt zu dem macht, was sie ist. 

Neugierig auf mehr? Bleibt dabei und seid gespannt, weiter geht’s naaaaach der nächsten Werbung.

Schonmal dort gewesen oder den Sommer woanders verbracht? Erzählt es und in den Kommentaren. 

Liebe Grüße

-Susi

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