Bonjour, Nantes! (Part 1)

Ein kleiner Einblick in die Welt Frankreichs aus der Sicht einer Sechzehnjährigen Uff. Drei Stunden im Zug nach Nantes und es kam mir vor wie eine… „Was heißt eigentlich  ‚schwer‘ auf Französisch?“ „Loir.“ Und genau das war er, mein Koffer, und er kam mir sogar noch schwerer vor als vor Paris. Die Treppen, von denen es am Bahnhof in Nantes einige gab, kamen daher ein wenig ungünstig… Ich nahm sie dennoch in Angriff, auf den Lift zu warten hätte eine Ewigkeit gedauert. Ich war gerade ziemlich bei der Hälfte der Stiegen, als mir (schon wieder!) jemand beim Koffer-tragen half. „Merci… … Bonjour, Nantes! (Part 1) weiterlesen

Bonjour, Paris!

  Ein kleiner Einblick in die Welt Frankreichs aus der Sicht einer Sechzehnjährigen Ich hab das Fliegen wirklich vermisst. Ich bin seit vier Jahren nicht mehr geflogen und auch wenn es diesmal nur für knapp zwei Stunden war, habe ich es genossen. Hab mich nicht von der Tatsache stören lassen, dass meine Beine in ihrer Bewegungsfreiheit dezent eingeschränkt waren oder dass der polnische Mann neben mir einen Chihuahua im Handgepäck hatte, hab mich auch ganz brav angeschnallt, als wir (endlich) in CDG gelandet sind. Da waren wir also. Mit „wir“ meine ich die Schüler, die sich für eine zweiwöchige Frankreichreise … Bonjour, Paris! weiterlesen

10 Schritte zum perfekten Text.

Hallo und herzlich Willkommen! Schenkt man dem Internet Glauben, gibt es eine Frage, die die Welt alle momentanen und zukünftigen Schriftsteller und -innen mehr beschäftigt als alles andere: Wie verfasse ich den perfekten Text? Wie punktet man beim Publikum? 1. Erwähne, dass du einer Minderheit angehörst. So beweist du nicht nur deine Sympathie, sondern zeigst auch, dass du Welt kennst und Kummer und Sorgen erfahren hast. Außerdem ist es absofort politisch inkorrekt, deinen Text zu kritisieren. 2. Mache dich jetzt über eine andere, weniger bemittleidenswerte Minderheit lustig. Veganer, zum Beispiel. Oder Lehrer. Oder Konservative. Oder deinen Nachbarn, der sich jede … 10 Schritte zum perfekten Text. weiterlesen

Weltfrauentag

Heute, 8. März 2017, ist Weltfrauentag. Heute, vor mehr als 100 Jahren, gingen Frauen auf die Straße, um für sich zu kämpfen. Für ihr Wahlrecht, für die Emanzipation der Arbeiterinnen, für Gleichberechtigung. Ich persönlich finde, es hat sich viel verändert. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert wurde in Österreich das Wahlrecht für Frauen etabliert, in der zweiten Hälfte gab es die erste weibliche Sozialministerin, Abtreibung bis zum dritten Monat wurde straffrei, durch die Familienrechtsreform dürfen nun Frauen ohne Einwilligung ihres Mannes arbeiten gehen, über den Wohnsitz mitentscheiden und den Familiennamen aussuchen, eine Sozialreform für Mütter wurde eingesetzt, Vergewaltigung oder … Weltfrauentag weiterlesen

„Heast voll leiwand!“ – Jugend über Jugendsprache.

Irgendwie ist es ja so, dass sich ein jeder Mensch seine eigene Sprache zusammenbastelt. Weil einem der Dschungel der Grammatik und das weite Meer des deutschen Wortschatz‘ ja auch Einiges an Freiraum bietet. Und weil Sprache zur Idendität gehört. Man stelle sich nur vor, jemand würde den eigenen Gebrauch eines Wortes kritisieren. Mit einem „das klingt ja komisch“ oder einem „das kann man doch so nicht sagen“, zum Beispiel. Da begeben wir uns doch in die Defensive: „So rede ich immer.“ Dieser letzte Satz zeigt allerdings noch etwas ganz Anderes: Sprache ist Tradition. Sprache ist Teil unseres Geschichts-Verständnis‘. Worte gehören zu … „Heast voll leiwand!“ – Jugend über Jugendsprache. weiterlesen

Zwischen türkischem Honig und französischer Musik

Der Naschmarkt- eine Wiener Sehenswürdigkeit und gleichzeitig Ort gefühlt tausender Sprachen, exotischer Geruchintensität und fremder Musik. Mit seinen 2,3 Hektar ist er der größte innerstädtische Markt und lockt durchschnittlich 62.300 Besucher pro Woche an. Man riecht den Naschmarkt zuerst, bevor man ihn sieht. Gleich zu Beginn, wenn man ihn vom Karlsplatz ansteuert, weht einem ein intensiver Fischgeruch entgegen und dieser findet seinen Ursprung nicht in der Nordsee, wie man anfangs fälschlicherweise vermutet, sondern in den Fischständen dahinter. Dort stapeln und stauen sich die Meeresfrüchte, es werden gefüllte Calamari angeboten, die pro 100g 4,30 Euro ausmachen, daneben liegen mit  rosa glänzend … Zwischen türkischem Honig und französischer Musik weiterlesen