Das Leben ist es wert-Rezension „Dienstags bei Morrie“

Habe neulich das Buch „Dienstags bei Morrie“ beendet, denn die Schüler, die das Wahlpflichtfach Religion gewählt haben, wurden aufgefordert über die Sommerferien ein Buch mehr zu lesen und so auch ich (obwohl ich zugeben muss, Wahlpflichtfach Deutsch bevorzugt zu haben, welches leider nicht zustande gekommen ist)

Anfangs aus reinem Pflichtgefühl und sonst aufkommenden Gewissenbissen begann ich also das Buch zu lesen und Voilá:

Ich war überwältigt.

https://i1.wp.com/m3.paperblog.com/i/53/534639/botw-mitch-albom-dienstags-bei-morrie-L-HRb6Iw.jpeg
(Quelle: @paperblog) 

 

Aber wir wollen nicht vorgreifen.

 

Mini-Inhaltsangabe:

Der Journalist Mitch Albom erfährt durch Zufall, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz schwer an ALS erkrankt ist und bald seiner tödlichen Krankheit erliegen wird. Um Morrie Trost zu spenden, besucht Mitch ihn jeden Dienstag und erkennt, das der Sterbende ihn mehr Kraft gibt als er ihn und das, obwohl der Lehrer bettlägerig geworden ist.  Mitch wird nicht nur mit dem Tod, sondern dem Leben konfrontiert, mit dem Ergebnis, dieses neu zu schätzen.

 

Mich und Morrie reden über Selbstmitleid und die Welt, diskutieren über Reue und den Tod, sprechen über Kultur und Vergebung und rollen das Thema Ehe und Liebe auf.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch ist kein Roman, was die Geschichte für mich noch eindrucksvoller macht, denn alles ist passiert. Ich musste mir immer ins Gedächtnis rufen, dass es Morrie Schwartz wirklich gab und das ist ein unheimlich tröstlicher Gedanke. Seine Lebensweisheiten und sein sowohl ethischer als auch philosophischer Ansatz regen unheimlich viel zum Nachdenken an.

Im Buch wird sehr gut der „Zerfall“ Morries beschrieben beziehungsweise seiner „Hülle“ (wie Morrie den Körper selbst nennt), da ALS den kompletten Körper einnimmt. Während solcher Deskriptionen wurde mir immer ganz schwer und ich gebe zu, dass ich Morrie sehr ins Herz geschlossen habe mit seinem fröhlichen Gemüt und seiner nie schwindenden guten Laune, selbst wenn sein Leben an einem noch so seidenen Faden hing.

Daher war das Ende dieses Buches besonders schwer für mich.

😦

Sollte ich jemals den Autor, Mitch Albom, jemals begegnen, werde ich mich bei ihm bedanken, denn dieses Buch hat ziemliche sicher meine Einstellung geändert. Das bedeutet, dass es entweder wirklich ins Herz geht, oder ich einfach zu emotional bin.

 

Es ist definitiv ein Buch zum Nachdenken und ich kann versprechen, dass es leb/s enswert ist.

Alles Liebe,

Berni

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2 Gedanken zu “Das Leben ist es wert-Rezension „Dienstags bei Morrie“

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