Hüttentagebuch #1: Ab in die Berge!

Nach   geschätzten 1397 Kurven, 5 Autobahnen und 3 Stopps kamen wir endlich am Ziel an: Dem Brandnertal. Im Winter beliebtes Schigebiet, im Sommer begehrt von Wanderern und Mountainbikern.

Auch unsere Gruppe, die aus drei Erwachsenen, einer Jugendlichen (mir) und zwei Hunden bestand, legte die 7-stündige Fahrt bereitwillig zurück.

Hier eine Liste der Beteiligten:

Anne: Frau meines Vaters, singt im Chor mit Renate, spielt mit mir Ukulele, geht gerne mit den Hunden spazieren.

Britta: Meine Mama und somit Ex-Frau meines Vaters (aber alles gut!), ist das erste Mal auf der Hütte, wandert, walked und läuft gerne

Renate: Ist Beste Freundin mit Britta, kennen sich weil ihr Ex-Mann der beste Freund meines Papas war, spielt Gitarre und singt im Chor (mit Anne), Vegetarierin, mag die Natur

Sunny: Labrador, hell, 5 Jahre alt, fan-Anne-tisch, Charlie’s beste Freundin, sehr menschenbewusst

Charlie: Beagle, tricolor, 5 Jahre alt, gehörte früher der Britta-Familie an, wechselte dann aber zur Anne-Familie, guter Spürhund und Schlingel (für alle nicht-Österreicher: er ist nicht immer der bravste), liebesbedürftig

Wo in diesem wunderschönen Tal würden wir also schlafen? Vielleicht in dem 4-Sterne-Hotel mit Pool im Zentrum der Stadt? Nein. Neinneinnein. Seht, Brand ist ja schön und gut, aber noch schöner ist es von oben! Ja, ihr habt richtig gelesen. Deswegen ist unsere Unterkunft auch eine kleine Hütte, die von zwei größeren benachbart wird. Im Winter gleich neben der Piste, im Sommer anliegend am Wanderweg. So gut wie kein Internet, kein Fernseher, nur Radio kann man gerade noch hören. Wundervoll, findet ihr nicht?

Bevor wir uns aber auf den Weg in die Berge machten, beschlossen wir unser Mittagessen im sonnigen Gastgarten des „Mühlebachs“ zu vertilgen. Wir ließen uns von den warmen Sonnenstrahlen die leichte Übelkeit wegkitzelnd und genossen, dass wir endlich angekommen waren! Nachdem ich mir jedoch erfolgreich die Zunge an meiner Grießnockerlsuppe verbrannte, legten Britta, Renate, Charlie und ich den Aufstieg zurück. Anne und Sunny, die samt Auto schon das Gepäck transportierten, erwarteten uns schon mit dem traditionellen Ankunfts-Schnaps (In meinem Fall Wasser. Gottseidank). Die letzten Sonnenstrahlen wurden noch auf der Hinterterasse ausgekostet. Gekostet wurde auch noch ein wenig Sekt und etwas mehr Schnaps. Mein Wasser schmeckte aber immer noch gleich, erfrischend und angenehm kühl. Leider verschwand die Sonne schon bald hinter den Berggipfeln, woraufhin wir uns ins Innere begaben. Müde von der Fahrt beendete ich meinen Tag früher als gewöhnlich, nachdem ich noch ein paar letzte Seiten in meinem Buch las.

 

Also, das war der erste Eintrag, ich hoffe er war unterhaltsam. Das war ein Beispiel eines kürzeren, dafür eher detaillierten Eintrags, mit ein paar extra Beschreibungen, da ihr ja weder Brand noch die Hütte kennt. Schaut morgen für den nächsten Teil vorbei!

Sophie ^-^

 

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2 Gedanken zu “Hüttentagebuch #1: Ab in die Berge!

  1. Hey, ich habe den Eintrag unglaublich gerne gelesen. Ich bin selbst mit meiner Familie einige Winter nach Brand zum Skilaufen gefahren. Umso schöner ist es, durch deinen Bericht, wieder in die Stimmund dieser Urlaube zu kommen, mich zu erinnern und deine Erlebnisse dabei zu lesen. Lieben Gruß

    Gefällt 1 Person

    1. Hey!
      Vielen Dank, es freut mich, dass ich wieder einige Erinnerungen wecken kann. Brand ist so ein Stammziel in unserer Familie, aber selten waren die Erlebnisse so strange wie dieses Mal. Ich hoffe dir gefallen auch die anderen Einträge. Liebe Grüße, Sophie

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