Schreibtipp #4: Warum eigentlich zum Schriftsteller? -Die wichtigste Regel der Schreiber

Ja, gute Frage, warum zum Schreiber, wenn man doch einfach in einer mainstream-Firma 24/7 arbeiten und als Normal-Verdiener ein nettes Leben führen kann? Warum sich erst den Kopf zerbrechen, ob man überhaupt einen Verlag findet und warum dann damit kein Geld verdienen können, wo man so viel Zeit und Liebe in jedes Buch gesteckt hat? Es gibt tausende Autoren auf der Welt.  Man kann keine zweite JK Rowling oder kein zweiter Tolkien werden. Alle Fantasiereserven sind doch ausgeschöpft. Du bist nur eine/r von Millionen Menschen, die hoffen, mit Schreiben ihren Lebensunterhalt verdienen zu können. Also warum zum Schriftsteller, es hat doch keinen Sinn. Gib auf.

Mit einem solch positiven und aufmunternden Einstieg werde ich heute versuchen zu erläutern, warum ich noch nicht mit dem Schreiben aufgegeben habe.

Und das das aller allerwichtigste das Nicht-Aufgeben ist.

Auch für die Hochmotivierten und normalerweise-nie-Aufgeber: solltet ihr euch eines Tages in einer quälenden Schreibblockade tummeln oder euer Vorrat an Kreativität ausgeschöpft sein: verinnerlicht euch, warum ihr schreibt. Warum ihr es liebt.

Mir wurde nicht selten gesagt, dass nur die Besten der Besten vom Schreiben leben können, mit diesem Satz wird man tagtäglich konfrontiert, wenn man sich in den Kopf gesetzt hat, Schriftstellerin  zu werden. Entweder man bekommt es gesagt, oder die eigenen Gedanken quälen einen. Meistens bin ich selbst diejenige, die sich Zweifel im Feld des Schreibens säht, doch dann denke ich an die Gründe, warum ich noch immer auf die Tasten haue und Geschichten schreibe. Die werde ich euch jetzt aufzählen.

Let’s get started:

  • Man kann über alles bestimmen. Die Gefühle der Charaktere oder deren Haarfarbe, ob das Gras rot ist oder der Himmel violett: du spielst „Gott“ in deiner eigenen kleinen Welt. Wenn du traurig bist oder deiner Wut Luft machen willst, bist du in der Lage, alle Emotionen an deine Figuren auslassen. Sie werden es verkraften 😛

 

  • Selbst das Gefühl, zwei Seiten pro Tag zu schreiben ist euphorisch. Im Sinne von „Man kann etwas, man haltet durch.“

 

  • Feedback. Wenn es positiv ist, macht es einem leichter, mit mehr Freude zu schreiben. Da bekommt man gleich Lust, einen kompletten Roman zu schreiben. 😀 Und wenn nicht? Dann lernst du daraus und die Welt geht deshalb auch nicht unter. Du kannst noch so viele Tage deines Lebens schreiben, also lass den Kopf nicht hängen, es kann nur besser werden! Konstruktive Kritik von Freunden zu bekommen ist-meiner Meinung nach-am besten. Die sind nämlich zu 100% ehrlich 🙂 @susi @sophie 😀 #sorrynotsorry

 

  • Reich und berühmt zu werden. Man kann ja wohl noch träumen ^^ und wer weiß? Vielleicht steht mal eines Tages dein Name an der Bestsellerliste, obwohl du nie damit gerechnet hättest.

 

  • Da ist eine Geschichte in mir, die unbedingt raus will und ich werde sicher nicht aufgeben mit dem Schreiben, weil sie alle Welt lesen soll.

 

  • Schreiben ist für mich sehr schwer mit dem Lesen vergleichbar. Selbstverständlich gibt es Gemeinsamkeiten, aber das Schreiben ist eine Spur besser. Das Lesen fördert dich natürlich noch zusätzlich, aber ist es nicht das schönste Gefühl, die Person zu sein, die Menschen in eine andere Welt führt?

Vielleicht stimmt es bei ein oder anderem zu 😉 muss aber nicht sein.

Ich hoffe, ich kann damit Schreiber aufmuntern, die Motivation brauchen. Und die, die noch weiter kommen wollen.

Viel Glück dabei 🙂

Berni

 

 

Hier geht’s zu den letzten Schreibtipps:

Schreibtipp #1: Keine Angst vor schlechten Texten.

Schreibtipp #2: Writing about your insecurities

Schreibtipp #3: Am besten, am größten, am schönsten – der Mut zum Superlativ.

 

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9 Gedanken zu “Schreibtipp #4: Warum eigentlich zum Schriftsteller? -Die wichtigste Regel der Schreiber

  1. Toll geschrieben😊 ich schreibe ganz einfach weil ich es gerne mache😊 wenn ich einen kleinen Absatzt meiner Geschichte auf meinem Blog veröffentliche fühle ich mich danach so richtig lebendig. Ich denke, ich schreibe ganz einfach; für mich selber. 😊

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